Hüther Gerald

Ein deutscher Neurobiologe und Autor wissenschaftlicher, wie auch populärwissenschaftlicher Bücher und anderer Schriften, arbeitete und publizierte bis 2005 auf dem Gebiet der experimentellen Hirnforschung.

Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren

  • Hirnentwicklungsstörungen
  • Beeinflussung von Hirnfunktionen durch nutritive Faktoren
  • Rolle von Serotonin als morphogenetischer Faktor und als Immunmodulator
  • Physiologische Regulation und Bedeutung von Melatonin
  • Langfristige Modulation monoaminerger Systeme
  • Wirkmechanismen von Psychopharmaka
  • Auswirkungen psychischer Belastungen
  • Entwicklungspsychopharmakologie
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    Gerald Hüther plädiert für eine Neuausrichtung der Biologie im 21. Jahrhundert. Annahmen wie die von der Konkurrenz als Triebfeder der Evolution sollten hinterfragt werden. Das Zerlegen von Organismen in seine Einzelteile führe nicht dazu zu verstehen, was Leben ist. Es reiche nicht Lebewesen nur als Objekte zu sehen, sondern auch als Subjekte mit Intentionen und Bedürfnissen. Es gelte sich in die Lebewesen hineinzuversetzen, das zu sehen, was alles Leben verbindet. Gemeinsam sei allem Leben die Fähigkeit zur Selbstorganisation, der Autopoiesis.

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