Dawkins Richard

Dawkins Richard Clinton ist ein britischer Zoologe, theoretischer Biologe, Evolutionsbiologe und Autor populärwissenschaftlicher Literatur. Von 1995 bis 2008 war er Professor an der University of Oxford.

Er wurde 1976 mit seinem Buch „Das egoistische Gen“ bekannt, in dem er die Evolution auf der Ebene der Gene analysiert. Er führte den Begriff Mem als hypothetisches kulturelles Analogon zum Gen in der biologischen Evolution ein. In den folgenden Jahren schrieb er mehrere Bestseller, unter anderem The Extended Phenotype [1982], Der blinde Uhrmacher [1986], Und es entsprang ein Fluss in Eden [1995], Gipfel des Unwahrscheinlichen [1996], Der Gotteswahn [2006] und Die Schöpfungslüge [2009] sowie weitere kritische Beiträge zu Religion und Kreationismus.

Dawkins gilt als einer der bekanntesten Vertreter des „Neuen Atheismus“ und der sogenannten Brights-Bewegung, für die er in Artikeln in grossen Zeitungen warb. In einer Umfrage des Magazins Prospect wählte eine Auswahl britischer und US-amerikanischer Juroren Dawkins 2013 zum weltweit wichtigsten Denker.

Richard Dawkins – Die Schöpfungslüge und Der Gotteswahn


 
Quelle: Wikipedia